Freitag, 12. Januar 2018

Das Seelenhaus - Hannah Kent

Roman




** Das Seelenhaus **

von

~~ Hannah Kent ~~


Roman
384 Seiten
erschienen 
am 01. Oktober 2015
im Droemer & Knaur Verlag




Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
"Sie sagen, ich soll sterben. Sie sagen, ich hätte Männern den Atem gestohlen und jetzt müssten sie mir den meinen stehlen."

Island 1828. Agnes ist eine selbstbewusste und verschlossene Frau. Sie wird als hart ­arbeitende Magd respektiert, was sie denkt und fühlt, behält sie für sich. Als sie des Mordes an zwei Männern angeklagt wird, ist sie allein. Die Zeit bis zur Hinrichtung soll sie auf dem Hof eines Beamten verbringen. Die Familie ist außer sich, eine Mörderin beherbergen zu müssen – bis Agnes Stück um Stück die Geschichte ihres Lebens preisgibt.

Die Tat war grausam: zwei Männer erschlagen, erstochen und verbrannt. Die angeblichen Täter, neben Agnes Magnúsdóttir ein junges Paar, werden zum Tode verurteilt. Vor allem an Agnes will der zuständige Landrat ein Exempel statuieren. 
Scheinbar ungerührt nimmt Agnes das Urteil hin, ebenso wie die Ablehnung der Familie. Erleichtert, dem Kerker entkommen zu sein, kann sie bei der Arbeit manchmal ihr Schicksal vergessen. Vieles hier ist ihr vertraut: die schroffe Landschaft, die ärmliche Torfbehausung, der harsche Ton der Hausherrin. Ihr ganzes Leben war davon bestimmt – bis sie einen Mann kennenlernte und sich nach langer Zeit erlaubte, sich ihre Sehnsucht nach Liebe und Zugehörig­keit einzugestehen. Der Schmerz über seinen Tod, der ihr nun angelastet wird, überlagert alles, auch die Angst vor dem eigenen Tod. Schließlich vertraut sich Agnes einem jungen Vikar an, der sie auf den Weg der Reue und Buße führen soll. Während der langen Gespräche, die die ganze Familie mithört, ist es vor allem 
Margrét, die Hausherrin, die ahnt, dass die offizielle Wahrheit über Agnes vielleicht falsch sein könnte.




~ Meine Meinung ~
Ich musste das Buch bei etwa Seite 200 abbrechen.
Mit der Geschichte bin ich so gar nicht zurecht gekommen. Die Charaktere sind zwar gut angelegt und auch der damaligen Zeit, im Jahre 1828, entsprechend, aber wie schon bei dem anderen Roman der Autorin "Wo drei Flüsse sich kreuzen", den ich auch abgebrochen hatte, kam für mich keine Sogwirkung auf. So nach dem Motto, ich muss unbedingt weiter lesen und wissen was wirklich passierte. Die beeindruckenden Landschaftsbeschreibungen Islands und die gute Recherchearbeit von Hannah Kent machen sich aber schon auf den ersten Seiten bemerkbar und Fans solcher historischer Literatur mögen auch ihre Kosten kommen, aber für mich hat es sich nicht gelohnt.


~ Fazit ~
Dies soll niemanden abschrecken, die Romane dieser Autorin zu lesen, da ihre Bücher viele positive Bewertungen haben. Und meine Meinung spiegelt nur den persönlichen Eindruck wider, den ich beim Lesen empfunden habe. 




Kommentare:

  1. Guten morgen,
    oh, ich habe das Buch auf dem SuB liegen und bin mal gespannt, wie es mir gefällt. Ich sag Dir dann Bescheid, wie es mir gefallen hat :-)
    Beste Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

    AntwortenLöschen
  2. Das ist aber schade! Habe das Hörbuch schon sehr lange subben und will es gerne mal erlösen. Ich hoffe, dass mir die Geschichte besser gefallen wird als dir! :-)
    GlG vom monerl

    AntwortenLöschen