Dienstag, 15. März 2016

Schattentour - Jessica Swiecik




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* Schattentour *
von 
~ Jessica Swiecik ~


Kurz zur Geschichte:

Unabhängig voneinander machen sich zwei Gruppen von Jugendlichen auf den Weg zum leerstehenden Hotel "Unus", einem Lost Place. Die "Urban Explorer"- Gruppe will das Hotel erforschen und Bilder der verlassenen Räume machen und die "Ghost Discoverers"- Gruppe will auf Geisterjagd gehen mit Wärmebildkamera und Tonbandgeräten. Doch im Hotel scheint nicht alles so verlassen zu wirken, wie es eigentlich nach der Schließung seit dem Jahre 1992 sein sollte. Lebt dort noch jemand? Hinweise genug gibt es. Geräusche und dunkle Schatten tun ihr übriges dazu.

Werden die Jugendlichen dem dunklen Geheimnis des ehemaligen Luxushotels"Unus" auf den Grund gehen können?


Meine Meinung:
Am Anfang der Story verlaufen die Erkundungen der beiden Gruppen noch nebeneinander her, diese sind aber durch die Überschriften der einzelnen Kapitel sehr gut zu unterscheiden, so das man nicht durcheinander kommt.
Auch die Beschreibung des alten Hotels ist der Autorin sehr gut gelungen, so das man es vor seinem inneren Augen sieht, was auch im Laufe des Buches so weitergeht, wenn Räume, Situationen und andere Örtlichkeiten beschrieben werden. Nur die Beschreibungen der einzelnen Charaktere kommt mir etwas zu oft wiederholt, nur anders umschrieben, vor. 
Sehr gut gelungen sind die ganzen Cliffhanger an (fast) jedem Ende eines Kapitels. Diese, und die ganzen Fragen die während der Story entstehen, haben mich als Leserin als angetrieben zum Weiterlesen. 
Im Laufe der Geschichte, je mehr Unheimliches und Unvorhergesehenes passiert, umso eindringlicher spürt man die Verzweiflung der Jugendlichen aus diesem Albtraum lebend hinaus zu kommen. 

Wer gerne einen Thriller liest, der mit einem sehr hohen Gruselfaktor versehen ist und zudem noch ein toll konstruiertes Ende hat, wird seine wahre Freude an diesem Buch haben.

Das Buch bekommt von mir  Sterne



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Samstag, 12. März 2016

Die Psychopathen - J.A. Konrath

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*Die Psychopathen*
von
J.A. Konrath


Kurz zur Geschichte:
Lieutenant Jack Daniels bekommt Snuff-Video´s zugespielt, mit Opfern die sie kennt und alle haben etwas mit ihrem gelösten Fall des "Lebkuchenmannes" zutun. Jack begibt sich auf eine Mörderjagd die weit in ihr Privatleben reicht und deren schwerwiegende Folgen sie überhaupt nicht abschätzen kann, denn sie hat nur eines im Blick, diesen Wahnsinn zu stoppen und die Lebkuchenmann-Familie am besten auszulöschen. Wird es ihr gelingen, diesen brutalen und widerlichen Fall mit ihrer robusten und unvergleichlichen Art zu lösen?

Meine Meinung:
Es handelt sich bei diesem Buch um Band 3 der Jack Daniels Reihe und ich finde zum besseren Verständnis des Falles und des Privatlebens sollten die beiden Vorgängerbände auch gelesen worden sein, da man sonst einiges nicht in Verbindung bringen kann.
J.A. Konrath hat auch hier wieder seinen unvergleichlichen Schreibstil walten lassen, schräger bis schwarzer Humor, sich steigernde Spannungsbögen, kultige und verrückte Charaktere, allen voran Jack Daniels, aber manchmal kommt es mir auch zu vorhersehbar vor. So extrem übertrieben und manche Handlungen von einigen Personen waren mir zu unüberlegt, irgendwie so typisch amerikanisch. 
Der Fall, die Taten, das dramatische Ende und die Auflösung an sich waren mal wieder hervorragend geschrieben, aber für mich ist dieser Band bisher der Schwächste in der Serie.

Das Buch bekommt von mir: Sterne

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Sonntag, 6. März 2016

Der klare Blick - Stephan Harbort

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*Der klare Blick*
von
~ Stephan Harbort ~



Zum Inhalt:
Stephan Harbort, Deutschlands bekanntester Profiler, zeigt uns in diesem Buch die Strukturen auf, wie man selbst in seinem privaten Umfeld die Sinne schärfen, Lügen aufdecken und die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen kann/muss. 


Meine Meinung:
Von beschriebenen Kriminalfällen, die am Anfang eines jeden Abschnitts zum besseren Verständnis aufgezeigt werden, bekommt man als Laie die Struktur und den Weg aufgezeigt, wie ein Profiler ticken tut. Professionell beschrieben und anhand von Aufzählungen, Listen und Tabellen zusammengefasst, aber man hat nie das Gefühl es nicht zu verstehen. Verständliche Erklärungen durch Aufzeichnung von alltäglichen Situation, die jeder von uns kennt und schon erlebt hat. Diese werde ich nun oftmals mit anderen Augen sehen und versuchen selbst zu analysieren, allen voran die Geschehnisse im Hause Harbort mit der Cola und den Toastkrümeln. Das kennt man selbst von zu Hause, nie war es jemand, aber irgendwann bekommt man es doch heraus, durch das wohl bekannte Ausschlussverfahren. 
Einblicke und Anekdoten aus dem Familienleben der Harbort´s haben mich oftmals schmunzeln lassen und ich dachte, ist der Autor daheim wirklich so? Ja, ich könnte es mir nach diesem Buch vorstellen. 
Ein lesenswertes Buch mit interessanten Einblicken und Hinweise auf Lösungen die man selbst anwenden kann. Aber ich habe es nicht so in einem Rutsch "weglesen" können wie einen Krimi oder Roman, dafür haben mich die Themen und Kriminalfälle dann doch etwas mehr beschäftigt und zum Nachdenken angeregt, vor allem zu was manche Menschen alles fähig sind und was sie Anderen antun können.


Das Buch bekommt von mir  Sterne


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